Gemeinde Altheim

Seitenbereiche

Navigation

Seiteninhalt

Aus dem Gemeinderat

Bebauungsplan „Elm II“ – Vorstellung des Vorentwurfs
In der jüngsten Gemeinderatssitzung befasste sich das Gremium mit dem, von der Ingenieurbüro Schwörer GmbH ausgearbeiteten, Vorentwurf des Bebauungsplans „Elm II“, Altheim. Auf der Grundlage des Vorentwurfs soll dann die Ausarbeitung des Bebauungsplans erfolgen. Vorgesehen ist die Ausweisung eines Gewerbegebietes (GE). Die Straßenanbindung für das künftige Gewerbegebiet ist vom Sandgrubenweg aus über den derzeitigen Feldweg (Flst. 329) vorgesehen. Von dort aus soll etwa in der Mitte des Plangebiets (Größe ca. 2,5 Hektar) die Straße mit einer Breite von 6,00 m, beidseitig mit einem Schrammbord von je 0,50 m, in südlicher Richtung fortgeführt werden und in den Feldweg Flst. 362 (Fortführung des Lindenwegs) münden. Diese Trassenführung ermöglicht eine flexible Einteilung der möglichen Gewerbegrundstücke und hält auch für zukünftige Entwicklungen Möglichkeiten offen. Über diese Trasse kann auch ein Teil des landwirtschaftlichen Verkehrs aus dem südlichen Dorfbereich besser abgewickelt werden. Vom Sandgrubenweg aus ist entlang der Erschließungsstraße ein Gehweg vorgesehen. Dieser soll Fußgängern, die diesen Weg in Richtung Riedlingen nutzen, eine höhere Sicherheit geben. Die Anbindung der Ver- und Entsorgungsleitungen erfolgt im Sandgrubenweg und im Lindenweg. Bei der Wasserversorgung ist ein Ringschluss vorgesehen. Auf Basis des Vorentwurfes wird die Verwaltung die nächsten Schritte angehen und sich mit den textlichen Festsetzungen für das Baugebiet befassen. Zu beachten gilt es dabei unter anderem, dass im Bereich der Hochspannungsleitung eine Bauhöhenbeschränkung vorhanden ist. Geprüft wird auch eine Verbreiterung der Straße auf 6,50 m. 

Bebauungsplan „Erlenstock IV“ – Vorstellung des Vorentwurfs
Die Ingenieurbüro Schwörer GmbH, Altheim, hat in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung den Vorentwurf für das Plangebiet „Erlenstock IV“ in Heiligkreuztal erarbeitet. Bürgermeister Rude stellte den Vorentwurf vor. Das Plangebiet umfasst rund zwei Hektar. Die Straßenanbindung ist von der Ortslage (Straße „Im Erlenstock“) aus vorgesehen und führt über gemeindeeigene Grundstücke ins Plangebiet. Durch die gewählte Straßenführung müsste der dort vorhandene Spielplatz verlegt werden. Entlang der Straße soll ein Gehweg mit einer Breite von 1,50 m mitgeführt werden. Der vorhandene Grasweg der bisher von der Ortslage in nördlicher Richtung entlang der Klostermauer verläuft, würde dadurch entfallen. Die innere Erschließung des Plangebiets soll über eine Ringstraße mit einer Straßenbreite von 5,50 m erfolgen. Im nordöstlichen Teil ist eine Zugangsmöglichkeit/Puffer zur Klostermauer angedacht. In diesem Bereich wäre auch die Anlegung öffentlicher Stellplätze möglich. Des Weiteren kann über diesen Be-reich auch der Wanderweg entlang der Klostermauer wieder angedient werden. Auf der Westseite ist eine An-bindung des Baugebiets an den Gemeindeverbindungsweg nach Langenenslingen vorgesehen. Planerisch ist eine Verbreiterung des Weges auf 6,20 m dargestellt, um sich diese Option für die Zukunft offen zu halten. Entlang des Gemeindeverbindungswegs soll ein 4,50 m breiter Grüngürtel das Baugebiet abgrenzen. Der Gehweg aus der Straße „Im Erlenstock“ könnte zwischen der Grünfläche und den zukünftigen Baugrundstücken fortgeführt werden. Entlang der nördlichen Grundstücksgrenze könnte ein privater Pflanzbereich die Abgrenzung zum Außenbereich bilden.
Die Bauplatzgrößen variieren bei der vorgestellten Variante. Es sollen sowohl Grundstücke für die Bebauung mit Einfamilienhäusern als auch Bereiche mit größeren Grundstücken für die Bebauung mit Mehrfamilien- oder Doppelhäusern ausgewiesen werden. Im nordöstlichen Bereich, Vorbereich der Klostermauer, wäre eine Bebauung mit Modulhäusern denkbar. Da sich durch den Bebauungsplan die Sichtbeziehungen auf die Klostermauer ändern werden, wird die Gemeindeverwaltung den frühzeitigen Kontakt mit dem Landesdenkmalamt suchen. Die erforderlichen Ver- und Entsorgungsanlagen können ebenfalls in der Straße „Im Erlenstock“ an den Bestand angebunden werden. Auf Basis des Vorentwurfs soll weitergeplant werden. 

Fußgängersteg über den Biberbach und Fußwegeverbindung zur Schillerstraße – Vergabe der Stegbauarbeiten
Bürgermeister Rude berichtete dem Gremium, dass die Verwaltung für den Neubau der Verbindung über den Biberbach im Bereich der Bachgasse Angebote für eine beschichtete Aluminiumbrücke eingeholt hat. Es gingen insgesamt zwei Angebote ein. Das günstigste Angebot hat die Firma J.O.P Industrievertretung aus Ellhofen mit 40.412,40 € brutto abgegeben. Bei der angebotenen Brücke handelt es sich um eine Fachwerktrogbrücke mit einer lichten Breite von 2,0 m und einer Länge von rund 11,0 m. Die Brücke soll eine anthrazitfarbene Beschichtung erhalten. Der Belag der Brücke ist mit PU-beschichteten rutschfesten R13 Aluminiumprofilen vorgesehen. Das Geländer wird mit Holzfüllstäben ausgeführt. Die Brücke wird als gesamtes Bauwerk geliefert und montiert. Der Gemeinderat hat den Auftrag an die preisgünstigste Bieterin, die Firma J.O.P Industrievertretung aus Ellhofen vergeben.

Kindergarten „Kleiner Biber“ – Verzicht auf die Erhebung der Kindergartengebühren
Nachdem der Kindergarten ab Ende April pandemiebedingt geschlossen werden musste, hat der Gemeinderat beschlossen, auf die Kindergartengebühren für den Zeitraum der Schließung bis zur Öffnung unter Pandemiebedingungen zu verzichten. Betreuungsangebote, die im Rahmen der Notbetreuung in Anspruch genommen wurden, werden anteilig in Rechnung gestellt.

Baugebiet „Bühläcker“, Waldhausen – Bepflanzung und Anlegung des Spielplatzes
Bürgermeister Rude konnte dem Gemeinderat berichten, dass die Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Bühläcker“ in Waldhausen beendet sind. Im nächsten Schritt kann nun auf der Südwestseite des Baugebiets der Spielplatz angelegt und die Bepflanzung vorgenommen werden. Vorgesehen ist es entlang der Binzwanger Straße die bestehende Bepflanzung um zwei weitere Bäume (Baumhasel) zu ergänzen. Der sich dann entlang des Plangebiets in nördlicher Richtung anschließende Grüngürtel soll im vorderen Bereich mit Obsthochstämmen bepflanzt werden. Für die Abgrenzung des Spielplatzes ist eine Buchenhecke vorgesehen. Im verbleibenden nördlichen Teil sollen heimische Sträucher gesetzt werden. Darüber hinaus sind im Bereich des Spielplatzes drei Laubbäume vorgesehen. Die Arbeiten werden die Mitarbeiter des Bauhofs ausführen. Für den Spielplatz sind unterschiedli-che Spielgeräte und eine Sitzgelegenheit vorgesehen. Zur Auswahl der Spielgeräte befindet sich die Verwaltung derzeit in der Abstimmung mit der Firma Zäune Schwarz, Altheim. Im Haushaltsplan sind hierfür insgesamt 20.000 Euro eingestellt worden.

Turn- und Festhalle Altheim – Beschaffung einer Spülmaschine und einer Enthärtungsanlage
Die vorhandene Spülmaschine und die Enthärtungsanlage der Turn- und Festhalle sind kaputt und können nicht mehr repariert werden. Im Rahmen der vergangenen Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der jeweiligen Neuanschaffung. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung entsprechende Angebote einzuholen.

Was sonst noch interessiert:
Der Gemeinderat hat bei mehreren Bauanträgen in Altheim das Einvernehmen hergestellt. Es handelt es dabei um den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Baugebiet „Bei den Birklen II“, den Bau eines Nebengebäudes im Lerchenweg und den Anbau eines Abstellraumes im Österbergweg.

Weitere Informationen

Kontakt

Bürgermeister
Martin Rude
Donaustraße 1
88499 Altheim
Tel.: 07371  9330-0
E-Mail schreiben